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Kämpfe den guten Kampf des Glaubens!

  • Autorenbild: Mirjam Huber
    Mirjam Huber
  • vor 1 Tag
  • 4 Min. Lesezeit


Er, der ewige Gott, breitet seine Arme aus, um euch zu tragen und zu schützen. Er hat eure Feinde besiegt und euch befohlen, sie zu vernichten. 5. Mose 33,27


Was auch immer eure „Feinde” sind, Gott ist noch viel mächtiger. Du darfst mit seinem Eingreifen rechnen. Als ich den folgenden Bibelabschnitt aus 2. Chronik 20,1–30 las, hat mich das persönlich sehr ermutigt.


König Joschafat wurde von einem riesigen Heer aus Edom angegriffen. Es war bereits sehr nahe. Natürlich hatte er Angst. Aber was er dann tat, fand ich sehr eindrücklich:


Joschafat fürchtete sich und betete zum HERRN. Er lies in ganz Juda ein Fasten anordnen. Aus allen Städten im Land strömten die Menschen zusammen, um den HERRN zu suchen, auch aus allen Städten Judas. 2. Chronik 20, 3–4



In Vers 9 steht: „Wir dürfen dich um Rettung anflehen, und du wirst uns hören und uns helfen.”


Sie waren sich sicher, dass der Herr ihnen helfen würde. Ein paar Verse weiter steht:


Wir können nichts gegen dieses riesige Heer ausrichten, das uns angreifen will. Wir wissen nicht, was wir tun sollen, aber unsere Augen sind ganz auf dich gerichtet. Vers 12.


Reagieren wir auch manchmal so, wenn wir von „Feinden” umzingelt sind? Wenn wir keinen Ausweg mehr sehen und sich die Probleme auftürmen? Treten wir dann getrost vor den Herrn, bekennen ihm alle unsere Sorgen und warten auf sein Eingreifen? Diese Klarheit und Zuversicht, die sie in ihrem Glauben an Gott hatten, haben mich berührt. Wie oft suchen wir an den falschen Orten nach Hilfe! Wie oft hören wir auf den Rat von Menschen, die sich nicht mit dem Wort Gottes auskennen und uns „weltlichen Rat” erteilen? Leider ertappe ich mich selbst manchmal auch dabei, wie ich meinen Mitmenschen von einer Sache erzähle und dann auf eine Antwort hoffe, die mich zufriedenstellt. Ich merke immer wieder, dass ich nicht geduldig warten kann, sondern die Sache vorantreiben möchte. Aber Gott ist doch unser bester Ratgeber. Es lohnt sich in jedem Fall, ihn um Hilfe zu bitten.


Er heisst: wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewiger Vater, Friedensfürst. Jesaja 9,5



Er weiß ganz genau, was wir wann brauchen. Aber wir sind oft ungeduldig, wollen schnell eine Lösung sehen und funken ihm sogar manchmal dazwischen. Wie oft habe ich mir dadurch schon einen Umweg verschafft! Ja, wir müssen wieder lernen, zu warten, und in dieser Zeit noch intensiver mit Gott ins Gespräch gehen. ER hat den perfekten Zeitplan.


Nochmals zurück zu Joschafat. Als das ganze Volk von Juda vor dem Herrn stand, kam der Geist des HERRN auf Jahasiël und sprach:


So spricht der HERR zu euch: Habt keine Angst und verliert nicht den Mut angesichts dieses riesigen Heeres, denn nicht ihr kämpft diesen Kampf, sondern Gott. Morgen sollt ihr ihnen entgegenziehen." 2. Chronik 20,15



Doch ihr werdet diese Schlacht nicht kämpfen müssen. Geht in Stellung; dann verhaltet euch still und seht, wie der HERR siegt. Er ist mit euch, Einwohner Judas und Jerusalems. Habt keine Angst und lasst den Mut nicht sinken. Zieht ihnen morgen entgegen, denn der HERR ist bei euch!" 2. Chronik 20,15-17


Am nächsten Morgen betete Joschafat voller Zuversicht: Glaubt an den HERRN, euren Gott, dann werdet ihr siegen." Vers 20.


Er hatte großes Vertrauen in die Zusagen Gottes:


Nachdem er sich mit dem Volk beraten hatte, ernannte der König Sänger, die in heiligem Schmuck dem Heer vorangehen und dem HERRN singen und seine Herrlichkeit preisen sollten. Sie sangen: „Dankt dem HERRN; denn seine Gnade bleibt ewig bestehen!” Vers 21.



Was dann geschah, ist unglaublich:


In dem Augenblick, in dem sie anfingen zu singen und Gott zu loben, ließ der HERR die Heere von Ammon, Moab und aus dem Gebirge Seïr, die Juda angriffen, in einen Hinterhalt laufen, und sie wurden geschlagen. Vers 22


Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, sollte man anfangen, dem Herrn zu singen und seine große Güte zu preisen. Mit einer solchen Herzenshaltung können im wahrsten Sinne des Wortes Wunder geschehen und selbst verschlossene Türen können sich öffnen.


So kam es, dass die Männer aus Juda, als sie zu ihrem Aussichtspunkt in der Wüste gelangten und nach dem Heer Ausschau hileten, nur noch Leichen auf dem Boden liegehen sahen. Nicht ein Einziger war entkommen. König Joschafat und seine Männer schwärmten aus, um die Beute einzusammeln. Sie fanden große Mengen an Ausrüstung, Kleidung und andere wertvolle Gegenstände - mehr als sie fortschaffen konnten. Ihre Beute war so groß, dass sie drei Tage brauchten, um sie zusammenzutragen. Vers 24-25.



Am vierten Tag versammelten sie sich im Lobetal, das seinen Namen jenem Tag verdankt, weil das Volk dorten den HERRN lobte und ihm dankte. Vers 26.



Sie waren glücklich, denn der HERR hatte ihnen Freude am Sieg über ihre Feinde geschenkt. Vers 27.



Dieser Sieg hatte überdies weitreichende Folgen.


Als die Könige der umliegenden Reiche hörten, dass der HERR selbst gegen die Feinde Israels gekämpft hatte, kam der Schrecken Gottes über sie. Und so herrschte Frieden in Joschafats Reich, denn sein Gott schenkte ihm ringsum Ruhe. Vers 29-30


Wenn wir diese Geschichte lesen, sollte unser Herz vor Dankbarkeit überfließen! Ich hoffe, dass sie dir Mut macht, nicht an deinen Sorgen und Nöten zu verzweifeln. Richte deinen Blick stattdessen voller Zuversicht auf den Herrn! Rechne jederzeit mit seiner Hilfe. Zu seiner Zeit wird er eingreifen. Bis dahin dürfen wir uns voller Zuversicht an den Herrn wenden, uns in seinem Wort stärken und zu seiner Ehre Dankes- und Loblieder singen.


Sie schrien zum Herrn in ihrer Not, und er rettete sie aus ihren Ängsten. Er führte sie heraus aus Finsternis und Todesschatten und zerriss ihre Fesseln. Psalm 107,13–14



 
 
 

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